Kleister kochen ist ganz einfach! Während meiner #inmaysketchbook Challenge habe ich mich seit längerem mal wieder mit Collagen beschäftigt. Bis letztes Jahr hatte ich für das Kleben der dünnen Seiten immer einen Acrylbinder [werbung, unbezahlt, unbeauftragt] benutzt. Aber aus zwei Gründen störte mich das:

 

  1. Der Binder bildet nach dem Trocknen einen Film auf der Oberfläche und bleibt somit sichtbar
  2. Wenn ich das in Flaschen kaufe, ist es recht kostenintensiv.

Aus dem Grund möchte ich dir heute eine bessere Methode vorstellen, die du ganz einfach zuhause nachmachen kannst, denn die Zutaten hast du wahrscheinlich in deiner Küche 😊

Kleisterkochen

Kleister kochen – so geht’s

 

Du benötigst folgendes:

  • Einen kleinen Topf
  • Messbecher
  • Schneebesen
  • 1 EL Speisestärke
  • 150 ml Wasser

    Rühre die Stärke mit ein wenig Wasser an, so dass eine klumpenfreie Flüssigkeit entsteht. Wenn alles glattgerührt ist, füge das restliche Wasser zu und bringe die Flüssigkeit unter ständigem Rühren zum Kochen. Die Masse ist zunächst milchig und sehr flüssig, wird dann aber mit zunehmender Hitze dicker und glasig. Wenn sie beginnt zu kochen, reduziere die Hitze und koche die Masse unter weiterem Rühren ca. 5 Minuten. Anschließend fülle sie in eine Plastikschale mit Deckel oder ein Schraubglas und lasse sie abkühlen. Mindestens über Nacht stehen lassen, dann wird die Klebkraft besser. Dieser Kleister ist im Kühlschrank ca. 1 Woche haltbar. Am besten rührst Du Dir immer nur so viel an, wie Du verbrauchst. Du siehst also: Kleister kochen ist kein Hexenwerk!

     

     

    Buchbinden

    Hier kannst du alles noch einmal in einem Video nachschauen. Das Video ist aus dem Bonusmodul meines Onlinekurses „Deutsche Schreibschrift“, in dem wir unsere Schreibblätter zu einem Buch binden. Die Buchcover und -seiten werden aus Collageblättern gefertigt, für die wir den Kleister brauchen. Der Kurs startet im Herbst wieder und du kannst dich jetzt schon auf die Interessentenliste setzen lassen.